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Büsum Reiseführer – Tipps für Deinen Urlaub

Die besten Tipps. Für Dich.

Urlaub in Büsum – Die besten Tipps für Dich

Tipps für Deinen Urlaub: Der kompakte Reiseführer für Büsum & Umgebung

Urlaub Tipps für Büsum – Büsum: Das ist der Hafen, der Gründeich, die Perlebucht, viele Veranstaltungsangebote und die Shoppingwelt im Zentrum des Ortes. Die vielen Freizeit-, Veranstaltungs- und Sportangabote locken jedes Jahr tausende junge Familien, Kurgäste und Naturliebhaber an die Nordsee. Bei den vielen Angeboten die Übersicht zu behalten ist manchmal nicht so ganz einfach. Da bist Du hier genau richtig:

Alle Infos & Tipps die Du für deinen
Urlaub in Büsum brauchst

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Büsumer Geschichte

Es ist Büsum und seiner Umgebung nicht gleich anzusehen: Büsum war früher eine Insel, die Alleestraße war vor 600 Jahren ein Priel mit Bootsanlegern und keine 10 km von Büsum entfernt, in der Meldorfer Bucht, lagen weite Teile des jetzigen Festlandes noch vor 50 Jahren in der Nordsee.

Der südliche Teil der früheren Insel Büsum wurde während mehrerer Sturmfluten im 14., 15. und 16. Jahrhundert von der Nordsee weggeschwemmt. Das Büsum, das wir heute kennen, ist nur der nördliche Zipfel der alten Insel Büsum. Das Land das im Süden verloren ging wurde durch Eindeichung und Koogbau im Norden dazugewonnen. Die nördlichen Teile Büsums befinden sich auf solchen ehemaligen Kögen. Der Schweinedeich ist einer der ersten solcher Deiche zur Landgewinnung. Im Jahr 1585 wurde in einem, vom damaligen Herzog befohlenen, allgemeinen Kraftakt (alle mussten mithelfen) der Wahrdamm gebaut, der Büsum mit dem Festland verband. Wer von Oesterdeichstrich nach Reinsbüttel fährt, nutzt auch heute noch die Strasse auf dem alten Wahrdamm.

Die Nordsee wird heute in erster Linie als Attraktion wahrgenommen, die für viele Freizeit-, Sport- und Erholungsmöglichkeiten genutzt wird. In Büsum und in ganz Dithmarschen war das früher etwas anders. Wer mit der Nordsee lebte, musste auf Stürme und Sturmfluten vorbereitet sein. Letztere überfluteten nicht nur Häuser und Höfe, sondern ließen auch Wiesen und Äcker durch Salzwasser unfruchtbar werden, zerstörten Fischerboote und rissen manchmal ganze Teile des Festlandes mit sich. Dass wir heute vor allem die Vorteile der See genießen können, haben wir dem modernen Küstenschutz zu verdanken.

Wenn sie nicht gerade tobte und stürmte, bescherte die Nordsee Büsum und den Dithmarschern ein gutes Leben. Dank Büsums Lage am Piep-Priel konnte der Hafen tidenunbhängig für die Fischerei und den Handel genutzt werden. Die Dithmarscher Landwirtschaft warf, dank der fruchtbaren Fluss- und Meer-Marschböden schon immer gute Erträge ab, so dass die Dithmarscher Marschbauern wohlhabende, freiheitsliebende und stolze Leute waren.

Diese Eigenschaften dürften auch der Grund dafür gewesen sein, dass Dithmarschen bis 1559 eine freie Bauernrepublik war, in der es, verglichen mit benachbarten Regionen, vergleichsweise demokratisch zuging. Die benachbarten Fürsten unternahmen mehrere Kriegszüge, um das reiche Dithmarscher Land zu unterwerfen. Die größte kulturelle Bedeutung für Dithmarschen hatte hierbei wohl der Sieg gegen den dänischen König Johann I. und seine schwarze Garde in der Schlacht bei Hemmingstedt im Jahr 1500. Die Dithmarscher nutzten ihre Ortskenntnis geschickt aus, um das stark überlegene Heer des Angreifers vernichtend zu schlagen. Spätestens seit diesem Sieg fühlen sich die Dithmarscher als Dithmarscher und wissen, dass man nicht alles einfach so hinnehmen muss. Wer live zuschauen möchte wie Johann I. aus Dithmarschen vertrieben wird, kann dies alle zwei Jahre beim Heider Marktfrieden, einem dreitägigen Volksfest zu Erinnerung an die alte Bauernrepublik, tun.

Nordseebad Büsum

Anfang des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Badegäste nach Büsum. Die eher wohlhabenden Gäste reisten meistens mit der Kutsche aus Hamburg an und benötigten hierfür 2-3 Tage. Damals badete man mit Badekarren, die als Umkleideräume dienten und von Kutschern ins Meer hineingeschoben wurden, damit die Badegäste unbeobachtet im Meer baden konnten. Es galt als sehr unschicklich, wenn Frauen in der Öffentlichkeit badeten. Aus den Badekarren wurden später Badehäuschen und diese wurden Ende des 19. Jahrhunderts durch den Strandkorb verdrängt.

Als Büsum 1883 an das Bahnnetz angeschlossen wurde, stiegen die Gästezahlen und der Tourismus entwickelte sich, neben der Fischerei und der Landwirtschaft, zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. So fingen die Büsumer dann auch, Ende des 19. Jahrhunderts, an mit Prospekten und Plakaten für das Nordseebad Büsum zu werben.

Zur gleichen Zeit entwickelte sich in Büsum auch die Krabbenfischerei. Erst durch neue Kühltechniken wurde es möglich die schnell verderblichen Krabben unbeschadet in die großen Städte zu liefern. Während die Bedeutunng der Krabbenfischerei nach ihrem Höhepunkt Mitte des 20. Jahrhunderts immer weiter abnimmt, wird der Tourismus für Büsum von Jahr zu Jahr wichtiger.

Bereits 1904 wurde der erste künstliche Sandstrand für die Badegäste angelegt, wenn man so will ein Vorläufer der heutigen künstlich angelegten Watt’n Insel und der Perlebucht. Die Übernachtungszahlen stiegen stetig und heute ist der Tourismus mit Abstand der wichtigste Wirtschaftszweig in Büsum. Der Hafen hat aber keineswegs an Bedeutung verloren, denn Büsum ohne Hafen wäre auch für die Touristen nur halb so interessant.

Beispielsweise verdankt Büsum einen seiner malerischsten Plätze seinem Museumshafen und ein Spaziergang am Kai des Hafenbeckens 1 entlang gehört zu den beliebtesten Spazierwegen im Ort. Natürlich sind auch die Helgolandfahrten, die schon seit fast 100 Jahren angeboten werden, ein Publikumsmagnet. Der Hafen, die Kutter und die Krabben gehören einfach zu Büsum dazu. Wo sonst kann man ungepulte Krabben direkt vom Kutter kaufen.

Seit den Anfängen des Tourismus haben die Büsumer Touristen aber vor allem eines im Sinn: Wattenlaufen! Der Weg ins Watt ist kurz, man kann weit gehen ohne in Gefahr zu geraten und wo immer man das Watt wieder verlässt, ist die nächste Fußdusche nicht weit.

Heute zählen auch die umfangreichen Shopping-Möglichkeiten im Büsumer Zentrum zu den Attraktionen des Ortes und wer statt des Rasenstrandes eher Sandstrand bevorzugt, kann in der wunderschönen neu gestalteten Perlebucht baden, egal ob bei Ebbe oder bei Flut.